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Tapeziertipps mit Ben

Herzlich willkommen bei A.S. Create

Ich bin's, der Ben von A.S. Create - dem Tapetenfachstudio von A.S. Création.

 

Sie möchten tapezieren und stehen vor der Frage, worauf Sie dabei achten müssen?
Welche Vorbereitungen sind zu treffen und woher wissen Sie, wie viele Tapeten Sie für Ihre Wand benötigen? Wie schneiden Sie Ihre Mustertapete zu und was ist eigentlich ein Rapport?

 

Kein Problem, in den folgenden Rubriken und in unserem Video zeige ich Ihnen, wie leicht tapezieren heute geht.

 

 

Vorbereitungen
Rollenbedarf ermitteln
Kleister anrühren
Tapetenbahnen zuschneiden
Rapport & Versatz
Tapezieren
Fototapete tapezieren
Prüfender Blick

Tapezieren ist im Grunde ganz einfach. Wichtig ist dabei nur, dass die ausgewählte Wand entsprechend vorbereitet ist.

 

Sie muss sauber, glatt, farblich neutral und saugfähig sein.
Um eine gut vorbereitete Wand zu erreichen, sollten Unebenheiten mit feinem Schleifpapier beseitigt werden. Eventuelle Löcher sollten mit Spachtelmasse aufgefüllt werden. Mit einer hellen Lichtquelle können Unebenheiten besser erkannt werden.

 

Es empfiehlt sich je nach Untergrund die Wand mit einem weißpigmentierten Tapetengrund vorzustreichen. Bei einem Neubau ist das auf jeden Fall erforderlich. Er sorgt für das perfekte Saugverhalten der Wand und unterstützt die Haftung des Kleisters. Der Tapetengrund wird großflächig mit unserer Lammfellrolle auf die Wand aufgetragen werden. Das geht sehr einfach und schnell.

 

Weitere Informationen zur Untergrundanalyse und Untergrundvorbehandlung finden Sie auf folgenden Unterseiten:

 

 

Sobald alle Untergrundvorbereitungen abgeschlossen sind, können Sie Ihre Wand ausmessen und den Rollenbedarf ermitteln.

 

Um den Rollenbedarf für ein Standard-Rollenformat von 0,53m x 10,05 m zu ermitteln, kann wie folgt vorgegangen werden.

 

Zunächst wird die Höhe der Wand gemessen und 0,05m werden dazu addiert.

Danach wird die Länge der Wand gemessen. Die Höhe und die Länge der Wand werden multipliziert und das Ergebnis durch 5 geteilt.

 

Und schon ist der Rollenbedarf ermittelt.

 

 

Achten Sie beim Kleister auf die genauen Vorgaben des Herstellers und auf die entsprechende Tapetenart.

In unserem Beispiel verwenden wir einen Vlieskleister. 

 

Der Kleister muss zur Verarbeitung immer klumpenfrei sein, damit keine Unebenheiten auf der Wand zurückbleiben. Verwenden Sie zum Anrühren einen runden Eimer und einen Rührstab.
Das kalte Wasser sollte schon in Bewegung sein, wenn das Kleisterpulver langsam dazu kommt.

 

 

Im nächsten Schritt werden die Tapetenbahnen zugeschnitten.

 

Legen Sie dafür das Cuttermesser sowie das Beschneidelineal bereit und schneiden die Bahnen am Besten auf einem Tapeziertisch zurecht. 

 

Bevor die ersten Bahnen zugeschnitten werden, ist es wichtig zu wissen, welchen Musterversatz die Tapete hat.

Der besagte Versatz ist bei jeder Tapete auf dem Einleger angegeben.

 

Die Länge der Tapetenbahn, die Sie für Ihre Wand ermittelt haben, wird durch den angegebenen Rapport geteilt. Das Ergebnis wird aufgerundet und entspricht der Anzahl der Musterwiederholungen pro Bahn.

 

Die Anzahl der Musterwiederholungen mal die Rapportlänge sagt Ihnen, wie lang eine Bahn inklusive des Verschnitts ist. 

 

 

Mit Rapport ist die Lauflänge des Tapetenmusters gemeint, also der Bereich auf einer Tapetenbahn, auf dem sich das vollständige Muster oder Motiv einmal abbildet. 

 

Bei Unis, also einfarbigen Tapeten ohne Muster, fällt der Rapport nicht auf und muss auch nicht beachtet werden.

 

Bei gemusterten Tapeten ist der Rapport allerdings wichtig. Denn am Ende sollen die Bahnen perfekt aneinander anschließen und ein harmonisches Muster ergeben. Nicht immer lässt sich der Rapport durch einen klaren Wechsel oder eindeutigen Bruch im Motiv erkennen, sondern wird erst erkenntlich, wenn man zwei Bahnen nebeneinander sieht. 

 

Der Rapport ist auch auf dem Tapeteneinleger festgehalten. Die Lauflänge, auch Musterhöhe genannt, beträgt meist 64 cm und ist die erste Zahl auf dem Einleger. Das Muster wiederholt sich also erst ab einer Höhe von 64 cm.

 

 

Die zweite Zahl auf dem Tapeteneinleger ist der Versatz

 

Damit ist die Distanz gemeint, um die eine Tapetenbahn verschoben werden muss, damit das Muster der einzelnen Bahnen ein nahtloses Gesamtbild ergibt. 

 

Es gibt drei verschiedene Arten von Versätzen.

 

 

Bei Vliestapeten empfiehlt sich das Tapezieren mit der Wandklebetechnik.
D.h. der Kleister wird zuerst großzügig mit Rolle und Pinsel auf die Wand aufgetragen - und zwar immer nur für eine Bahn, damit der Kleister nicht austrocknet. Eine Handbreit mehr darf es schon sein, damit für die nächste Bahn etwas Spiel ist.

 

An der Anlegelinie wird der Kleister sorgfältig mit dem Pinsel aufgetragen, damit sich dort später nichts lösen kann. Nun wird die Tapete mit etwas Überstand von oben nach unten angelegt und mit den Händen fest angedrückt. Orientieren Sie sich dabei bündig an der Anlegelinie.

 

Mit dem Andrückspachtel drücken Sie die Tapete nun von oben nach unten und dann mittig nach rechts und links fest an die Wand. Zum Schluss wird der Überhang mit einem Cuttermesser und dem Andrückspachtel als Schneidehilfe abgeschnitten.

 

Entfernen Sie überschüssigen Vlieskleber sofort mit einem Schwamm, bevor er antrocknen kann. 

So geht es Bahn für Bahn weiter. 

 

 

Fototapeten zu tapezieren ist fast das gleiche wie eine Vliestapete zu tapezieren, nur einfacher.
Natürlich müssen auch beim Tapezieren einer Fototapete die Vorbereitungen getan und der Untergrund geprüft werden.

 

Da die Fototapete aber auf das individuelle Maß ihrer Wand angepasst bei Ihnen Zuhause ankommt, sparen Sie sich das Ermitteln des Rollenbedarfs. Noch dazu müssen Sie die Fototapete nicht in Bahnen schneiden, denn die Bahnen kommen gleichmäßig zugeschnitten bei Ihnen an.

 

Um die Tapete nun an die Wand zu bringen und ein schönes Wandbild zu bekommen, müssen Sie Kleister anrühren und diesen gleichmäßig auf der Wand verteilen.

 

Nun können Sie die Tapetenbahnen von links nach rechts an der Wand anbringen und die überstehenden Kanten abschneiden.

 

 

Nachdem alle Bahnen tapeziert sind, kann das Gesamtbild betrachtet werden.

 

Eventuelle Kleisterrückstände können mit einem Schwamm entfernt werden.

 

Jetzt noch Ordnung schaffen, Malervlies (Abdeckfolie)  und Tapeziertisch einräumen und Ihre neue Tapete hängt.

 

 

Vorbereitungen
Rollenbedarf ermitteln
Kleister anrühren
Tapetenbahnen zuschneiden
Rapport & Versatz
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Fototapete tapezieren
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